Mein n’dein

Ein turbulentes Jahr geht zu Ende. Tiefe Eingriffe in meinen Leib haben mir nicht mehr erlaubt, für euch zu kochen.

Das Jahr des Umbruchs war das Jahr des Entfernens und des Neuorganisierens.

Das kommende Jahr soll das Jahr des Aufbaus werden. Wird viel Energie kosten. Viel Schweiss mit sich bringen. Aber sicherlich auch viele Begegnungen und neue Wege. Unser Showroom in Hunzenschwil ist angelaufen. Nur wenige finden den Weg zu uns. Lieferanten machen uns das Leben unnötig schwer. Da haben wir viel zu tun in den nächsten 12 Monaten.

Ich freue mich auf die dritte Ausgabe von dine n’style unter dem Namen 2014.01. Wohl im April – nicht mehr in der Eisengasse 6, sondern an der Aavorstadt 29. In Lenzburg. Einladungen folgen.

time to dine #2

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Kommenden Dienstag ist es soweit. Die zweite Runde. Glücklicherweise war ich am Wochenende in deutschen Landen und habe deren Weine probiert. Und den lasse ich auf euch los. Bin auf eure Reaktionen gespannt. Und auf unsere Gespräche.
Freue mich darauf, euch bewirten zu dürfen.

Lieber dein als mein

In zwei Monaten wird die zweite Auflage von dine n’style abheben. Und die Passagiere sind schon an Bord. Finanz, Logistik, Baumanagement und IT treffen sich. Allen gemeinsam: die Vorliebe für schöne Dinge. Für gute Dinge. Für Qualität. Für gelebtes Leben.
Genau das machen wir am dine n’style Abend. Wir leben den Moment und lassen ihn ewig werden.

Klein n’fein

Der erste Abend ist vorbei. 18:30 bis 01:00. Essen. Trinken. Reden. Zuhören. Austauschen. Lachen. Anzüge probieren. Hemden prüfen. Und immer wieder zufrieden lächeln.

Eine gute Runde. Leider war Philippe krank – aber Edgar ersetzte ihn vollumfänglich. Und die Hoffnung bleibt, dass die Abwesenheit von Heinz kein schlimmes Zeichen ist.

Alles gelungen – ausser dass der Kartoffelstock etwas salzlos war. Dafür fanden die Männer für den Hackbraten lobende Worte. Und für die Pasta. Und den Salat. Und den Käse vom Aarauer Markt.

Wiiberchäs und uralter Gruyère – aufgetischt mit einem reifen Epoisses. Himmlisch. Optimal wäre gewesen, ich hätte das Orangen-Dattel-Chutney, das ich extra zum Käse gekauft hatte, auch serviert hätte. Na, jetzt hab ich’s eben für mich ganz alleine.

Ich freue mich schon auf den April…

Wein n’dine

Eine schwierige Wahl. Diese Weine. Habe mich, ausgenommen Prosecco und Moscato – diese habe ich von Mövenpick, für Weine mit Profil entschieden. Alles Weine von der Weinhandlung am Küferweg (Seon).
Und selbstverständlich alles Bio-Weine.

  • Amuse: Prosecco Collinobili Extra Dry
  • Cicorino: Grüner Veltliner Spiegel, Loimer
  • Kürbissuppe: Chardonnay Noblesse, Cruchon
  • Pasta: Dehesa Gago, Toro
  • Hackbraten: Rioja Gran Riserva, Remelluri
  • Panna Cotta und Käse: Moscato d’Asti, Anniversario, Chiarlo

Na, das kann ja heiter werden…

Mein n’dein 2013.01

Lange gesucht. Endlich gefunden. Sechs Gänge sind nicht einfach so mal schnell dahingekocht. In einem klassischen 12 gängigen Essen muss ja folgende Reihenfolge beachtet werden (bei mir gibt’s nur die fett gedruckten):

  • kalte Vorspeise 
  • Suppe 
  • warme Vorspeise 
  • Fisch
  • grosser Fleischgang 
  • warmes Zwischengericht
  • kaltes Zwischengericht
  • Eisgetränk
  • Braten, Salat
  • Gemüsegericht
  • warme Süssspeise 
  • Käsespeise 
  • Nachtisch
  • Mokka

Ich versuche zu beachten: keine Wiederholungen typischer Zutaten in den einzelnen Gängen und keine Wiederholung der Garverfahren.

Als Amuse Gueule wird davor ein würziges Avocado-Apfel Tartar serviert. Dann kommt der Orangen-Cicorino-Verde Salat mit Eierschwämmli-Baumnuss-Crostini. Die Kürbissuppe mit Öl aus der Steiermark. Die selbstgemachten Tagliatelle mit Artischocken. Der Hackbraten mit Pflaumen an Cognac-Sauce. Das Pannacotta mit frischem Apfelmus und Vanille. Und schliesslich der Weichkäse …

Zu den sechs Weinen melde ich mich später.

Motivation

Seit jeher hat das gemeinsame Essen einen kulturell zentralen Platz in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Die unterste maslowsche Stufe mit dem Befriedigen der physiologischen Bedürfnisse zufriedenzustellen und gleichzeitig zwei Stufen höher sozialen Bedürfnissen durch das Austauschen von Anekdoten, Geschichten und Meinungen und  gemeinsamem Lachen nachzukommen, erschlägt viele Fliegen auf einen Streich.

Wir wollen einen guten Abend haben miteinander. Sechs Männer. Sechs Geschichten. Sechs Gänge. Sechs Weine. Ich freue mich darauf.